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Decken und Kissen aus alter Kleidung

Der neue Bericht von Circle Economy lässt aufhorchen. Im Circualarity Cap Report 2019 wird ausgewiesen, dass von den weltweit 92.8 Milliarden Tonnen produzierten Mineralien, Fossilen Brennstoffen, Metallen und Biomasse nur neun Produzent wiederverwertet werden.

Eine grosse Herausforderung für die Weltwirtschaft liegt laut dem Report darin, von der linearen zur Kreislaufwirtschaft zu wechseln.

Textilien als Herausforderung

Auch die Textilindustrie ist in diesem Fall in der Pflicht. Denn viele Kleidungsstücke (rund eines von zehn) schafft es nicht, wiederverwendet zu werden. Aus dem Rest werden Putzlappen, Fasern als Füllmaterial oder sie landen auf dem Müll.

Die grösste Herausforderung besteht darin, dass die Bekleidung in den meisten Fällen aus mehreren verschiedenen Komponenten besteht. Die unterschiedlichen Materialien voneinander zu trennen, gestaltet den Recyclingprozess aufwändig oder verunmöglicht ihn gar.

Schwierig aber nicht unmöglich

Wie ReSpiin zeigt, ist es dennoch möglich Textilien zu rezyklieren und sie wieder in das Wirtschaftssystem einzubringen.

Weltweit werden über verschieden Recycling-Programme Kleidungstücke gesammelt und mit Containerschiffen nach Indien gebracht.

Es mag erstaunen, dass der lange Transportweg nachhaltig sein soll. Dennoch lohnt sich die Reise. Weil weniger Ware mit den Schiffen von Europa nach Indien gelangen als umgekehrt, sind die Frachter nur teilweise beladen.

Wenn die Frachter leer fahren, verschlechtert sich die Umweltbilanz. Aus diesem Grund lohnt es sich, die Containerschiffe zu beladen.

Vom T-Shirt zur Wolldecke

Sobald die Textilien am Zielort ankommen, werden sie nach Farbe und Gewebeart sortiert.

Die Kleidung wird gereinigt, zerlegt, zu Fasern verarbeitet, zu Garn gesponnen und dann zu Gewebe gewebt. Die Farbe des Gewebes ist Ergebnis des ursprünglichen Wollgewebes – es werden keine Farbstoffe zugesetzt. 

Der Produzent von ReSpiin nutzt nur Kleidung aus Wolle und Wollmischungen. Das daraus resultierende Gewebe besteht mindestens aus 65 Prozent Wolle und zu rund 35 Prozent aus anderen Fasern (normalerweise Polyester und Nylon).

Ein kleiner aber wichtiger Schritt

Mit Wolldecken, Kissen und Füllmaterial vermag man weder das Klima noch unsere Ökosysteme retten. Zumal am diesjährigen WEF klar zu spüren war, dass die Klimaziele und der Schutz wertvoller Ressourcen eher noch ein Randthema für unsere Wirtschaftsmächte zu sein scheinen.

Dennoch können auch viele kleine Beiträge zusammen etwas bewirken. Und wer weiss? Vielleicht lassen wir unseren Planeten für die nächste Generation nicht ganz so fürchterlich zurück.

In diesem Sinne bin ich sehr stolz, dass ich mit Green Pionier einen verantwortungsvollen Lieferanten gefunden habe, der sich die Zeit nimmt auch selbst innovative Produkte zu entwickeln.

 

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